Nein zur brandgefährliche 99%-Initiative der Jungsozialisten

Die Initiative ignoriert, dass Kapital Voraussetzung für jede wirtschaftliche Tätigkeit ist

Investitionen – und damit Kapital – sind letztlich die Voraussetzung für jede wirt­schaft­liche Tätigkeit. Dies hielt auch Bundesrat Ueli Maurer im Nationalrat fest: «Wer aber Arbeit schaffen will, braucht zuerst Kapital. Er muss investieren, er muss in Arbeits­plätze investieren, muss Arbeitsplätze unterhalten, muss Innovation, Entwicklung, Forschung betreiben. Das alles braucht Geld. Ohne Kapital, das investiert werden kann, funktioniert das nicht. Kapital zu haben ist nichts Unmoralisches. Kapital zu haben ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Tätigkeit».

Wer Kapital investieren möchte, muss dieses zuerst erarbeiten. Geld fällt nicht vom Himmel. Dies scheinen die Initianten zu vergessen. Wenn sie kritisieren, dass es auch Personen gebe, die ihr Kapital aus Erbschaften oder Schenkungen erhalten haben und auf diese Weise profitieren, müssten sie ehrlicherweise bei der Erbschafts- oder der Schen­kungs­steuer ansetzen.

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